Wie soll die Kulturlandschaft Lichtenbergs künftig aussehen? Welche kulturellen Angebote und Leistungen gibt es für die Lichtenberger Bevölkerung? Wie entwickeln sich die Einrichtungen in Trägerschaft des Bezirksamtes, welche Rolle spielen Vereine und freie Träger, wie werden Künstlerinnen und Künstler und ihre Projekte im Bezirk gefördert? Diese Fragen soll der Kulturentwicklungsplan „KEP Lichtenberg“ im Herbst 2018 beantworten.
 

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) erklärt: „Auf dem Weg dorthin sollen Künstlerinnen und Künstler, die den Bezirk mit ihrem Schaffen kulturell bereichern – zusammen mit den Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern in einem offenen und transparenten Prozess reichlich Gelegenheit erhalten, sich umfassend zu beteiligen.“
 

Es soll gelingen, Kultur und Bildung sowie Integration, Inklusion und Stadtentwicklung inhaltlich und strukturell zu verbinden. Im Ergebnis eines BVV-Beschlusses wird dieser Kulturentwicklungsplan aktuell erarbeitet. Er soll bis Ende des Jahres 2018 fertig sein. Nach einer Bestandaufnahme und Analyse werden Handlungsfelder benannt, Strategien erarbeitet und Projekte entwickelt. Für den Planungsprozess verantwortlich zeichnet das Amt für Weiterbildung und Kultur, das sich als Partnerin für die Umsetzung des Beteiligungsprozesses das coopolis Planungsbüro für kooperative Stadtentwicklung mit ins Boot geholt hat.